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Die Verlobung bezeichnet das Versprechen von zwei Menschen, einander in Zukunft zu heiraten. Das zieht zunächst keine rechtlichen Verpflichtungen nach sich. Daher sind auch die Rahmenbedingungen nicht genau definiert. Bei der Entlobung können aber Schadensersatz-Ansprüche entstehen (§§ 1297 ff. BGB). So können z.B. Kosten für die Hochzeitsfeier geltend gemacht oder die Rückgabe von Geschenken gefordert werden. In früheren Zeiten war es üblich, dass der Verlobte seiner zukünftigen Braut ein „Kranzgeld“ bezahlte: Im Fall das die Verlobung aufgelöst wurde, war das Schadensersatz für eine evtl. aufgrund des Eheversprechens geopferte Jungfräulichkeit. Im Gegensatz zu älteren Generationen hat das Verlöbnis in der Gesellschaft heute an Bedeutung verloren.

Ablauf der Verlobung

In der Regel steht vor der Verlobung ein möglichst origineller Heiratsantrag. Mit dem Zeitpunkt der Zusage, gilt ein Paar allgemein als verlobt. Traditionell folgt die Hochzeit spätestens 12 Monate danach. Diese Vorgabe wird aber meistens nicht mehr so genau genommen. Oft nehmen die Vorbereitungen an sich schon mehrere Monate ein und der gewünschte Termin fällt dann auch nicht immer in diesen Zeitraum. Eine wichtige Tradition, die bis heute gehalten hat, ist der Verlobungsring. Die Auswahl ist enorm. Von Partnerringen über klassischen bis zu Spannringen ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Die Verlobung bekannt geben

Die Bekanntgabe der Verlobung erfolgt heute oft weniger pompös. Große Feiern gibt es zu diesem Anlass nur noch selten. Einige Paare schalten eine Anzeige in der Zeitung oder versenden Grußkarten. Oft wird die frohe Botschaft einfach über Facebook geteilt. Es wird aber auch akzeptiert, wenn das zukünftige Brautpaar seine Absicht zu heiraten mit den Einladungen zur Hochzeitsfeier bekannt gibt. Zu beachten ist die Reihenfolge der Personen, die zuerst informiert werden sollten. An erster Stelle stehen dabei die Eltern. Probieren Sie beide Seiten möglichst gleichzeitig von der bevorstehenden Heirat zu erzählen. So fühlt sich niemand übergangen, oder erhält die Information möglicherweise aus zweiter Hand.