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Um die Eheschließung zu beantragen, werden beim Standesamt einige Unterlagen benötigt. Wichtig ist der Personalausweis, alternativ ist auch der Reisepass möglich. Das Dokument sollte sowohl am Tag der Antragsstellung als auch am Tag der Trauung gültig sein. Einen neuen Ausweis können Sie im Bürgeramt beantragen. Hier erhalten Sie auch die Aufenthalts- bzw. Meldebescheinigung, die nicht in jedem Standesamt erforderlich. Manche bestehen allerdings sogar darauf, dass die Ausstellung nicht länger als 5- 14 Tage her ist. Weiterhin brauchen Sie eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister, inkl. Hinweisteil. Das bedeutet, alle nachträglich hinzugefügten Änderungen wie z.B. Adoption oder Namensänderung müssen mit aufgeführt sein. In manchen Fällen wird verlangt, dass die Abschrift nicht älter als 6 Monate ist. Sie erhalten das Dokument in dem Standesamt wo Ihre Geburt angezeigt wurde.

Auf einen Blick:

  • Personalausweis
  • Aufenthalts-/Meldebescheinigung
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister

In bestimmten Fällen: folgende Unterlagen für das Standesamt nicht vergessen!

Hat das Paar bereits gemeinsame Kinder, werden noch mehr Unterlagen für das Standesamt benötigt. Die jeweiligen Geburtsurkunden brauchen Sie in jedem Fall, beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister sind auch möglich. Evtl. können noch eine Erklärung über das gemeinsame Sorgerecht sowie die Anerkennung der Vaterschaft eingefordert werden. War einer der zukünftigen Eheleute zuvor schon verheiratet, brauchen Sie eine aktuell beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister von der letzten Ehe inkl. Auflösungsvermerk (erhältlich beim Standesamt der Eheschließung). Falls vorhanden, sollten auch Sterbeurkunde und alle rechtskräftigen Urteile mit Bezug auf die Scheidung eingereicht werden. Die gleichen Dokumente werden dementsprechend bei einer früheren eingetragenen Lebenspartnerschaft benötigt.

Kommt einer der Partner aus dem Ausland brauchen Sie die Geburtsurkunde im Original und ggf. die Einbürgerungs- bzw. Erwerbsurkunde. Alle Dokumente müssen von einem im Inland vereidigten Urkundenübersetzer übersetzt werden. Sprechen Sie dazu aber vorher mit Ihrem Standesbeamten. Die Befreiung vom Erfordernis der Ehemündigkeit wird erforderlich, wenn einer der Partner das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Gibt es unter den Heiratswilligen einen Spätaussiedler oder Heimatvertriebenen, brauchen Sie zusätzlich den Registrierschein, Vertriebenenausweis bzw. Spätaussiedlerbescheinigung, eine Bescheinigung über die Namenserklärung und die Einbürgerungsurkunde.

Beachten Sie, dass für die kirchliche Trauung weitere Unterlagen nötig sind!