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Der Hochzeitstag ist für alle Paare der wohl wichtigste Tag in ihrem Leben. Daher wird dieser Tag normalerweise gebührend gefeiert. Somit beginnen die Vorbereitungen dafür meist sehr zeitig. Als erstes gilt es einen Termin zu finden. Schon das kann ein Problem werden, wenn der Wunschtermin nicht mehr verfügbar ist. Daten, die mit Feiertagen in Verbindung stehen oder Doppeldaten, wie der 10.10.2010 sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht. Dann gilt es die notwendigen Papiere dem Standesamt vorzulegen. Auch hier geht nicht immer alles reibungslos, vor allem dann, wenn der Partner nicht deutscher Nationalität ist. Der Gesetzgeber fordert zusätzliche Dokumente und Nachweise und diese häufig in Übersetzungen und mit Beglaubigungen. Ist auch diese Hürde geschafft, kann endlich die Vorbereitung des eigentlichen Hochzeitstages beginnen. Als erstes gilt es zu klären, wie groß die eigentliche Hochzeit gefeiert werden soll. Danach richtet sich die Räumlichkeit. Nun können Einladungen geschrieben oder gedruckt werden. Als nächstes muss besprochen werden, welches Essen serviert, welche Getränke gereicht werden sollen. Jetzt ist das Wichtigste an der Reihe, das Outfit. Viele Paare bevorzugen noch immer Traditionelles: einen Anzug, ein langes weißes Kleid und einen Schleier. Aber das spielt eigentlich keine Rolle, denn das Brautpaar muss sich wohlfühlen und sollte sich daher keinen Zwängen beugen müssen. Zuletzt gilt es die Trauringe auszuwählen. Hier lautet die Devise: Weniger ist manchmal mehr, denn bei allen Vorbereitungen, Träumen und Wünschen sollte nicht vergessen werden, dass die gesamte Feier bezahlbar bleiben muss. Möchte doch niemand einen neuen Lebensabschnitt mit leeren Taschen beginnen.

Hochzeitstage aus Tradition

Bei jeder Hochzeit werden Bräuche und Traditionen aus früheren Zeiten lebendig. Sie sind gebiets- und völkerabhängig. Oft trägt die Braut am Hochzeitstag Weiß. Aber inzwischen ist alles möglich. Man heiratet in Rot, trägt Piercings offen zu Ledersachen oder besiegelt den Bund der Ehe in ganz „normaler“ Kleidung. Oft wirft der Bräutigam Kleingeld, um Glück und Reichtum zu besiegeln. Gern zersägt das Hochzeitspaar einen Holzstamm, um Einigkeit zu demonstrieren. Nicht zu vergessen sind der Junggesellenabend und das Entführen der Braut. Viele Paare besiegeln ihre Ehe durch eine zweite Zeremonie in der Kirche. Schließlich ist es auch Tradition auf eine Hochzeitsreise zu gehen, um so die Hochzeit endgültig zu besiegeln. Ganz gleich für welche Bräuche sich das Paar entscheidet. Spiegeln sie doch unsere Kultur wieder und lassen diese lebendig werden.

Hochzeitstage feiern

Nach der Hochzeit stellt sich meist sehr schnell der Alltag ein. Viele Paare erinnern sich jedoch immer wieder an ihren wunderbaren Tag der Hochzeit. Von vielen wird in jedem Jahr der Hochzeitstag gefeiert. Alle kennen die Silberhochzeit nach 25 Jahren oder haben von der Goldenen Hochzeit nach 50 Jahren gehört. Die Wenigsten jedoch wissen, dass jedes Jahr einen speziellen Namen hat. Nur Wenige kennen die Petersilienhochzeit (nach 12 1/2 Jahren) oder gar den Namen des ersten Hochzeitstages – die Baumwollhochzeit. Egal, ob man sich an Bräuche hält, bestimmte Rituale , die damit verbunden sind, ausübt. Wichtig ist, dass man einander achtet, jeden Tag gemeinsam glücklich ist und den Hochzeitstag nicht vergisst. Ein Hoch auf die Zeit danach!