Hochzeitsfotos Private
Der schönste Tag im Leben eines Paares, der Hochzeitstag mit all
seinen Aufregungen und kleinen und großen Freuden, soll unvergessen
bleiben und deshalb im Bild festgehalten werden. Hohzeitsfotos
Private zeichnen sich aber in der Regel durch viele Fehler aufgrund
ungenügender Vorbereitung aus. Das muss nicht sein, wenn eine
durchdachte Regie entwickelt wird. Es beginnt mit der Auswahl des
Fotoapparates. Handys oder Schnappschusskameras eignen sich in
keiner Weise. Deren Bilder bereiten im Nachhinein eher Ärger als
Vergnügen. Eine gute Digitalkamera sollte zur Verfügung stehen, die
über einen eingebauten Blitz (besser ist allerdings die Nutzung
eines zusätzlichen externen Blitzgeräts) verfügen muss, mindestens
8 Millionen Pixel bietet und über ein Zoomobjektiv von circa 28 mm
- 240 Millimeter analog Kleinbildformalt verfügen sollte. Steht im
engeren Familienkreis ein solche Kamera nicht zur Verfügung,
schadet eine Frage im Bekanntenkreis nicht. Gegebenenfalls ist der
Kamerabesitzer sogar bereit, Fotograf des Tages zu werden. Wird
eine solche Kamera dem Brautpaar ausgeliehen, muss der Fotograf
sich mit dem Handling unbedingt vorab vertraut machen. Einmalige
Momente lassen sich nicht wiederholen, und wenn der Blitz nicht
funktioniert oder das Abspeichern der Bilder nicht klappt, ist dies
mehr als ein Ärgernis. Vor dem Einsatz sollte festgelegt werden,
was auf jeden Fall zu fotografieren ist, und was als Fotobeiwerk
hinzukommen soll. Fragen sowohl auf dem Standesamt als auch in der
Kirche, ob das Fotografieren von Hochzeitsfotos Privaten gestattet
ist beziehungsweise ob Einschränkungen bestehen - etwa ob der Blitz
benutzt werden darf oder auch der Pfarrer auf das Bild gebannt
werden darf - helfen, späteren Ärger zu vermeiden und der Fotograf
kann sich ohne Scheu auf seine Motive konzentrieren.
Hochzeitsfotos Private in ungewöhnlichen Perspektiven
Die Möglichkeiten der Kamera sollten genutzt werden: Mit dem Zoom können Porträts und Details, etwa der Ringwechsel oder die Träne im Auge der Brautmutter, festgehalten werden. Blitzlicht verschärft Konturen, aber Vorsicht beim Rote-Augen-Effekt. Unterdrückt dies die Kamera nicht automatisch, ist ein indirekjter Blitz zu empfehlen. Ein guter Fotograf scheut sich nicht, auch einmal auf einen Stuhl oder auf eine Leiter zu klettern oder in der Kirche die Orgelempore zu besteigen, um erhöhte Standpunkte zu nutzen. Zum gemeinsamen Hochzeitsfoto sollten alle sich vor dem Standesamt und der Kirche versammeln und vom Fotografen so aufgestellt werden, dass mindestens alle Köpfe zu sehen sind und niemand im Hintergrund verschwindet. Bei der Gruppenaufnahme sollten mindestens 20 Bilder geschossen werden aus unterschiedlichen Perspektiven. Dass die Lichtverhältnisse zu berücksichtigen sind (Blinzeln in die Sonne wirkt negativ) sollte selbstverständlich sein.
